Druckwissen
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Direktbebilderungspressen

Eine Direktbebilderungspresse ist ein Drucksystem, das Druckplatten direkt auf dem Plattenzylinder mit einem integrierten Laser bebildert. Heidelberg führte 1991 das erste Modell ein, die GTO-DI. Diese erste Presse war ein Zweifachnutzen-Format, das heißt, sie konnte einen Bogen mit zwei Seiten im Format 8 1/2 x 11 Zoll bedrucken. Nach dieser Innovation entwickelten zahlreiche große Pressenhersteller eigene Versionen. Die verfügbaren Formate wurden seitdem vom ursprünglichen Zweifachnutzen auf Vierfach- und Achtfachnutzen-Modelle erweitert.

Diese Technologie wurde entwickelt, um die Kosten für den Kurzauflagendruck in Farbe zu senken, speziell für Aufträge im Bereich von 500 bis 20.000 Exemplaren. Sie erfüllt zentrale Marktanforderungen nach kürzeren Auflagenlängen, schnelleren Durchlaufzeiten und niedrigeren Produktionskosten.

Die Heidelberg Quickmaster DI 46 4 Pro, ein Beispiel für eine Direktbebilderungspresse

Die anhaltende Verschiebung hin zu Automatisierung und optimierten Arbeitsabläufen unterstreicht weiterhin den Wert der On-Demand-Produktion mit minimalem Einrichtungsabfall. Dies entspricht den allgemeinen Branchentrends, die auf Nachhaltigkeit und effiziente Kurzauflagenfertigung ausgerichtet sind.